Städtische Galerie Villa Zanders

 

 

 

Salonstücke

Die Intention der Installationsreihe „Salonstücke“ ist weder neu noch einzigartig, haben doch andere Häuser wie zum Beispiel das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg mit der Folge „Präsenz der Zeitgenossen“ bereits seit vielen Jahren die Konfrontation ihrer Räume und alten Sammlungsbestände mit der heutigen Kunst geprobt.

Salonstück von Tina Haase, 1995/96

„Salonstücke“ in der Städtischen Galerie Villa Zanders, einer Fabrikantenvilla, die in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, will jedoch nicht bereits existierende Kunstwerke mit Architektur und Sammlung konfrontieren, sondern Künstlern die Gelegenheit zur Reaktion auf diese geben und auf diese Weise den Dialog unterschiedlicher Strömungen in der Kunst herbeiführen.

Zu dieser Reihe erscheinen jeweils Kataloge, die von der Druckerei ICS in Bergisch Gladbach großzügig gefördert werden.

Folgende „Salonstücke” fanden bisher statt:

1.Andrea Ostermeyer: „Der Boden hinter dem Spiegel” oder „Proletenteppich”
2.Klaus Schmidt
3.Tina Haase: Oh, Maria Theresia
4.Anette Lauer: Salome – Die Macht provozierender Körper
5.Dieter Froelich: Ruhmreiche Berge
6.Heike Weber: Ins Schwimmen geraten
7.Karin Hochstatter: Permanent provisorisch
8.Axel Lieber: „Gulliver” oder „Basis und Überbau”